Praxis-Ordner für „Generationentreffs im Biosphärenreservat Bliesgau“

Der demographische Wandel macht sich bereits heute in vielen Bereichen unserer Gesellschaft bemerkbar, besonders in unseren Dörfern spürt man die Folgen: Es gibt immer weniger kleine Geschäfte oder andere Orte der Begegnung, immer mehr Häuser stehen leer und viele Menschen nutzen die Dörfer nur noch als Schlafstätten. Wie gehen wir damit um?
Eine gute Möglichkeit sich den Herausforderungen des demographischen Wandels zu stellen, ist die Idee „Generationentreffs“, bei der Bewohner des Dorfes ihre Talente und Fähigkeiten einbringen können und sich zur organisierten Nachbarschaftshilfe bekennen. Die Biosphärenreservatsverwaltung hat dazu einen Praxis-Ordner zum Aufbau eines „Generationentreffs“ speziell im Biosphärenreservat Bliesgau erstellen lassen. Der Ordner ist ein Wegweiser mit vielen praktischen Hilfestellungen zum Aufbau und Betrieb eines „Generationentreffs“. Wie groß sollte ein „Generationentreff“ eigentlich sein? Wie sollte das Gebäudekonzept aussehen? Wie kann man die Menschen im Dorf zur Mitarbeit begeistern?  Wie kann der „Generationentreff“ mit Leben gefüllt werden? Auf diese und weitere Fragen gibt die Autorin des Praxis-Ordners Dorotheé Pirrung Antworten. Als Geschäftsführerin der Firma „pirrung lebensräume“ hat sie bereits seit einigen Jahren Erfahrungen mit ähnlichen Projekten, wie beispielsweise einer Dienstleistungsagentur für Senioren gesammelt, die jetzt in den Praxis-Ordner für das Biosphärenreservat Bliesgau eingeflossen sind.

Da es sich um einen Praxis-Ordner speziell für Generationentreffs im Biosphärenreservat Bliesgau handelt, indem das Leben im Einklang mit der Natur gefördert werden soll, sind an vielen Stellen die prinzipiellen Funktionen eines „Generationentreffs“ mit den Leitthemen des Biosphärenreservates wie Klimaschutz, Einsatz erneuerbarer Energien, Natur-Veranstaltungen im Programm oder dem Einsatz regionaler Produkte in der Verpflegung verknüpft.

Die „Lokale Aktionsgruppe Biosphärenreservat Bliesgau“ förderte die Erstellung im Rahmen des LEADER-Programms mit Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ und des saarländischen Ministeriums für Wirtschaft und Wissenschaft.

Falls Sie zu diesem Thema noch Fragen haben, steht Ihnen Frau Stefanie Lagaly (Tel: 0 68 42/ 9 60 09 13, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) in der Geschäftsstelle des Biosphärenzweckverbandes selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung!

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Auch unsere Streuobstwiesen sind dringend auf Nachwuchsförderung angewiesen.