Mitteilung vom 25. Juni 2020

Biosphärenzweckverband Bliesgau ist nun Partner im Projekt SDG.imp

Der Biosphärenzweckverband Bliesgau ist dem internationalen ERASMUS+-Projekt SDG.imp als Partner beigetreten. Unter Führung des Instituts für Ländliche Strukturforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main möchte das Projekt zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN (Sustainable Development Goals, kurz: SDG‘s) auf regionaler und lokaler Ebene beitragen. CDGimp

Es konzentriert sich dabei auf Großschutzgebiete wie Nationalparks, Naturparks oder Biosphärenreservate. Bewohner*innen, Besucher*innen sowie Entscheidungsträger*innen in den Regionen und Schutzgebieten sollen für die SDGs sensibilisiert und so die Entscheidungsprozesse auf regionaler Ebene verbessert werden.

Zentrales Element wird eine "Lernplattform zu den SDGs": Diese liefert Hintergrundwissen über die Nachhaltigkeitsziele und erklärt sie im Detail. Darüber hinaus wird die Lernplattform die Rolle und Verantwortung der Regionen, Unternehmen und einzelnen Verbraucher bei der Umsetzung der SDGs herausarbeiten. Die weiteren Partner des Projektes bringen unterschiedliche Kompetenzen in das europäische Konsortium ein: die Erwachsenenbildungs-organisation Comunitatea Pentru Invatarea Permanenta aus Rumänien, die Fachhochschule Lomsa aus Polen, das Baltische Institut für Bildungstechnologien aus Litauen und die andalusische LEADER-LAG Asociación para el Desarrollo Rural del Litoral de la Janda aus Spanien. Die Föderation der Natur- und Nationalparke Europas gehört ebenfalls zu den Projektpartnern.

Gefördert wird das Vorhaben von der Europäischen Union im Rahmen des Förderprogramms Erasmus+.

Hintergrund:
Die „UNO-Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030“ stellt einen gemeinsamen Rahmen für eine nachhaltige Entwicklung für alle Menschen und unseren Planeten dar. Sie definiert 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Die Umsetzung der SDGs sind von zentraler Bedeutung für die Verbesserung von Gesundheit und Bildung, die Verringerung von Ungleichheiten, den Schutz von Ökosystemen, die Bekämpfung des Klimawandels und die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung.

Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. Es soll einen Beitrag zur Strategie Europa 2020 für Wachstum, Beschäftigung, soziale Gerechtigkeit und Inklusion sowie zu den Zielen von ET2020, dem strategischen Rahmen der EU für allgemeine und berufliche Bildung, leisten.
Das Programm dient auch der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung seiner Partnerorganisationen im Bereich der Hochschulbildung und soll zur Verwirklichung der Ziele der EU-Jugendstrategie beitragen.

Konkrete Ziele sind:
• Reduzierung der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit
• Förderung der Erwachsenenbildung, insbesondere für neue und auf dem
  Arbeitsmarkt benötigte Kompetenzen
• Motivation junger Menschen zur Teilhabe am demokratischen Leben in der EU
• Förderung von Innovation, Kooperation und Reform
• Senkung der Schulabbrecherquote
• Förderung der Zusammenarbeit und Mobilität im Austausch mit Partnerländern
  der EU

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