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Biosphärenzweckverband Bliesgau ist Partner im Projekt SDG.imp

Das Projekt

Unter Führung des Instituts für Ländliche Strukturforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main möchte das Projekt zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN (Sustainable Development Goals, kurz: SDG‘s) auf regionaler und lokaler Ebene beitragen. Die Partner des Projektes sind: die Erwachsenenbildungsorganisation Comunitatea Pentru Invatarea Permanenta aus Rumänien, die Fachhochschule Lomsa aus Polen, das Baltische Institut für Bildungstechnologien aus Litauen und die andalusische LEADER-LAG Asociación para el Desarrollo Rural del Litoral de la Janda aus Spanien und der Biosphärenzweckverband Bliesgau aus Deutschland. Die Föderation der Natur- und Nationalparke Europas, EUROPARC Förderation gehört ebenfalls zu den Projektpartnern.

Das Projekt konzentriert sich dabei auf Großschutzgebiete wie Nationalparks, Naturparks oder Biosphärenreservate. Bewohner*innen, Besucher*innen sowie Entscheidungsträger*innen in den Regionen und Schutzgebieten sollen für die SDGs sensibilisiert und so die Entscheidungsprozesse auf regionaler Ebene verbessert werden. Gefördert wird das Vorhaben von der Europäischen Union im Rahmen des Förderprogramms Erasmus+.

Die Lernplattform

Zentrales Element ist eine "Lernplattform zu den SDGs": Diese liefert Hintergrundwissen über die Nachhaltigkeitsziele und erklärt sie im Detail. Darüber hinaus arbeitet die Lernplattform die Rolle und Verantwortung der Regionen, Unternehmen und einzelnen Verbraucher bei der Umsetzung der SDGs heraus. Die Lernplattform ist unter https://sdgimp.eu/ zu finden.

Die Informationsveranstaltungen

Am 07. September 2021 wurden Akteure des Biosphärenreservates Bliesgau im Rahmen einer Online-Konferenz über das Thema „Nachhaltigkeitsziele der UNESCO“ und das Projekt SDG.imp informiert. Folgende Vorträge wurden gehalten:

  • Globale Ziele regional verfolgen: die SDGs im Biosphärenreservat Bliesgau (Stefanie Lagaly, Biosphärenzweckverband Bliesgau) [Download-Link]
  • SDGs in Großschutzgebieten umsetzen (Christoph Mathias, Institut für Ländliche Strukturforschung) [Download-Link]

sdgimp
Bildautoren: links Manuela Meyer, rechts Doris Müller

Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen

Die „UNO-Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030“ stellt einen gemeinsamen Rahmen für eine nachhaltige Entwicklung für alle Menschen und unseren Planeten dar. Sie definiert 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Die Umsetzung der SDGs ist von zentraler Bedeutung für die Verbesserung von Gesundheit und Bildung, die Verringerung von Ungleichheiten, den Schutz von Ökosystemen, die Bekämpfung des Klimawandels und die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung.

Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. Es soll einen Beitrag zur Strategie Europa 2020 für Wachstum, Beschäftigung, soziale Gerechtigkeit und Inklusion sowie zu den Zielen von ET2020, dem strategischen Rahmen der EU für allgemeine und berufliche Bildung, leisten.Das Programm dient auch der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung seiner Partnerorganisationen im Bereich der Hochschulbildung und soll zur Verwirklichung der Ziele der EU-Jugendstrategie beitragen.

Konkrete Ziele sind:

  • Reduzierung der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit
  • Förderung der Erwachsenenbildung, insbesondere für neue und auf dem  Arbeitsmarkt benötigte Kompetenzen
  • Motivation junger Menschen zur Teilhabe am demokratischen Leben in der EU
  • Förderung von Innovation, Kooperation und Reform
  • Senkung der Schulabbrecherquote
  • Förderung der Zusammenarbeit und Mobilität im Austausch mit Partnerländern  der EU

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