Pressemeldung der Stiftung Baukultur Saar

Heimat, deine Vorgärten - Blühende Paradiese contra Schotterwüsten - Vortrag von Anette Schött am 19.06.2019

Die Vortragsreihe der Stiftung Baukultur Saar steht in diesem Jahr unter dem Motto „PROZESSE“. Den zweiten Vortrag in der Reihe, in Kooperation mit dem Biosphärenzweckverband Bliesgau und dem Saarpfalz-Kreis, hält die Landschaftsarchitektin Anette Schött am Mittwoch, 19. Juni 2019, 19 Uhr im Kulturhaus Gersheim (Bahnhofstraße 1A).

Garten Kolsch 06 06 19
Bildautor Anette Schött

Steinflächen erobern unsere Vorgärten. Als „unkrautfrei und pflegeleicht“ werden sie angepriesen. Anette Schött sagt aber: „Lebendige Pflanzungen müssen nicht arbeitsintensiv sein“. Sie richtet sich in ihrem Vortrag gegen die Schotterwüsten in unseren Vorgärten und zeigt auf, wie erlebnisreiche, blühende Grünflächen auch mit geringem Pflegeaufwand möglich sind.

Schött absolvierte ihr Studium der Landschaftsarchitektur an der Hochschule Rhein-Main in Geisenheim. Heute arbeitet sie als freie Landschafsarchitektin, wobei ihre Planungen immer das Ziel verfolgen, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum durch lebendige Blühflächen aufzuwerten. Dabei liegt das Augenmerkt auch auf der dauerhaften Unterhaltung mit möglichst geringem Pflegeaufwand.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen: http://aksaarland.de/die-stiftung-baukultur-saar

Weitere Veranstaltungen der diesjährigen Reihe PROZESSE der Stiftung Baukultur Saar:

„Die Kirche im Quartier lassen“ – Vortrag von Dr. Jakob Johannes Koch am 29.08.2019, „Boden_Los – Schafft „ein soziales Bodenrecht“ mehr Gerechtigkeit und Achtsamkeit im Umgang mit dem Boden“ – Vortrag von Prof. Dr. Ing. E. h. Christiane Thalgott am 05.09.2019,

„Bäderlandschaften: Eine soziale Frage in der Zivilgesellschaft“ – Podiumsdiskussion am 12.09.2019

Die Stiftung Baukultur Saar:

Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 hat es sich die Stiftung Baukultur Saar zur Aufgabe gemacht, sowohl Fachleute als auch die breite Öffentlichkeit für bauliche und städtebauliche Qualitäten zu sensibilisieren. Anliegen der Stiftung ist es, den Blick für das alltägliche bauliche Umfeld im öffentlichen Raum – in den Stadtteilen, Quartieren, Stadtzentren und Gemeinden – zu schärfen. Mit vielfältigen Veranstaltungen lädt sie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu ein, gemeinsam mit Experten Schönes und Gelungenes in ihrem Wohn- und Lebensumfeld zu entdecken, aber auch „Bausünden“ und Fehlentwicklungen zu erkennen. Ziel ist es, durch einen breit angelegten Diskurs Verbesserungen anzustoßen und private und öffentliche Bauherren zu einem behutsamen Umgang mit der baukulturellen Tradition des Saarlandes zu ermutigen.