Pressemeldung vom 31. Januar 2013

Masterplan 100 % Klimaschutz – Klimaschutz rückt im Biosphärenreservat Bliesgau in den Fokus

Der Klimawandel ist eines der größten Probleme weltweit. Schon heute spüren wir die Folgen des stetig steigenden CO2-Ausstoßes: das Schmelzen der Gletscher und der Rückgang des Polareises, der Anstieg des Meeresspiegels und zunehmende Wetterextreme. Doch wie und wo können wir den weltweiten CO2-Ausstoß eindämmen? Welche Formen erneuerbarer Energien sind die effizientesten? Und wo können wir auf regionaler Ebene eigentlich ansetzen?

Gerade im Biosphärenreservat Bliesgau mit seinem Anspruch als Modellregion für nachhaltige Entwicklung sind regionale Antworten und Lösungen dieser globalen Probleme wie dem Klimawandel gefragt.
Deshalb hat sich das Biosphärenreservat unter Federführung der Stadt St. Ingbert und mit Unterstützung des saarländischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (MUV) im letzten Jahr erfolgreich um das Bundes-Förderprogramm „Masterplan 100 % Klimaschutz“ beworben. Aus über 200 Bewerbungen konnte das Biosphärenreservat Bliesgau als eine von 19 Regionen und Kommunen mit ihrem Antrag überzeugen.
Das große Ziel des Förderprogramms „Masterplan 100 % Klimaschutz“ ist die Reduzierung der CO2-Emissionen um 95% bis zum Jahr 2050 gegenüber dem Bezugsjahr 1990. Der erste Schritt ist die Erstellung einer regionalen Klimaschutz-Strategie, dem „Masterplan 100 % Klimaschutz“. Nach europaweiter Ausschreibung wurde im letzten Jahr das in der Thematik erfahrene Saarbrücker Institut für Zukunftsenergiesysteme, IZES gGmbH, und weitere Partnern damit beauftragt. Inzwischen wurde die Arbeit aufgenommen. Ab März wird ergänzend ein Klimaschutzmanager als Berater und Koordinator seine Arbeit in der Region aufnehmen. Im zweiten Schritt erfolgt die Umsetzung erster Maßnahmen.
4 Jahre lang profitiert die Region von der 80%-Förderung und hat somit die große Chance als regionales Netzwerk den Weg hin zu einer erheblichen Reduzierung der Treibhausgase zu erreichen. Das Biosphärenreservat Bliesgau ist im Kreis der deutschen Biosphärenreservate das einzige, das von dieser Förderung im Gesamtumfang von rund 510.000 € profitiert.

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