Pressemitteilung vom 13. Dezember 2021

Neue Lernplattform zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen gestartet

Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen stehen im Mittelpunkt einer neuen Lehr- und Informationsplattform, die zusammen mit dem Biosphärenzweckverband Bliesgau im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projektes „SDG.imp“ entwickelt wurde.

SDG Bild

Die Vermittlung der „17 Nachhaltigkeitsziele“ steht im Fokus der neuen Internet-Plattform | Foto: Manuela Meyer

Die Plattform liefert Hintergrundwissen über die Nachhaltigkeitsziele und erklärt sie im Detail. Darüber hinaus arbeitet sie die Rolle und Verantwortung von Großschutzgebieten, Unternehmen und einzelnen Verbraucher bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele heraus und informiert über entsprechende Projekte. Diese Lernplattform ist unter https://sdgimp.eu/ zu finden.

„Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen entwickeln sich zunehmend zur Richtschnur für die Arbeit im Biosphärenreservat. Hier bietet die neue Plattform eine Fülle an Material und Beispielen.“, so Verbandsvorsteher Landrat Dr. Theophil Gallo. „Besonders freut mich, dass bei diesem Projekt eine enge Zusammenarbeit auf europäischer Ebene, u.a. anderem mit einem polnischen Institut, erfolgte. So können auch unsere neu gewonnenen Partner-Biosphärenreservate von dieser Plattform profitieren.“

Das Projekt SDG.imp möchte zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz: SDG‘s) der Vereinten Nationen (UN) auf regionaler und lokaler Ebene beitragen. Ziel ist es, Bewohner*innen, Besucher*innen sowie Entscheidungsträger*innen in Großschutzgebieten wie Nationalparks, Naturparks oder Biosphärenreservate für die SDGs zu sensibilisieren und so die Entscheidungsprozesse auf regionaler Ebene zu verbessern.

Geleitet wird das Projekt vom Institut für Ländliche Strukturforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Projektpartner sind neben dem UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau die Erwachsenenbildungsorganisation Comunitatea Pentru Invatarea Permanenta aus Rumänien, die Fachhochschule Lomsa aus Polen, das Baltische Institut für Bildungstechnologien aus Litauen, die andalusische LEADER-LAG Asociación para el Desarrollo Rural del Litoral de la Janda aus Spanien und die Föderation der Natur- und Nationalparke Europas, EUROPARC Federation. Finanziert wird das Vorhaben von der Europäischen Union im Rahmen des Förderprogramms Erasmus+.

Hintergrund:

Die „UN-Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030“ stellt einen gemeinsamen Rahmen für eine nachhaltige Entwicklung für alle Menschen und unseren Planeten dar. Sie definiert 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Die Umsetzung der SDGs ist von zentraler Bedeutung für die Bekämpfung von Hunger und Armut, Verbesserung von Gesundheit und Bildung, die Verringerung von Ungleichheiten, den Schutz von Ökosystemen, die Bekämpfung des Klimawandels und die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung.

Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. Es soll einen Beitrag zur Strategie Europa 2020 für Wachstum, Beschäftigung, soziale Gerechtigkeit und Inklusion sowie zu den Zielen des strategischen Rahmens der EU für allgemeine und berufliche Bildung leisten.

Das Programm dient auch der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung seiner Partnerorganisationen im Bereich der Hochschulbildung und soll zur Verwirklichung der Ziele der EU-Jugendstrategie beitragen.

Konkrete Ziele sind:

  • Reduzierung der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit
  • Förderung der Erwachsenenbildung, insbesondere für neue und auf dem Arbeitsmarkt benötigte Kompetenzen
  • Motivation junger Menschen zur Teilhabe am demokratischen Leben in der EU
  • Förderung von Innovation, Kooperation und Reform
  • Senkung der Schulabbrecherquote
  • Förderung der Zusammenarbeit und Mobilität im Austausch mit Partnerländern der EU

 

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