Pressemeldung „Stiftung Saarländischer Kulturbesitz"

Claire Morgan - Joy in the Pain
Saarlandmuseum - Moderne Galerie bis 6.02.2022

Kunst der Gegenwart thematisiert das Verhältnis von Natur und Kultur

Mit der Ausstellung „Joy in the Pain“ ist es Andrea Jahn, Kunst- und kulturwissenschaftliche Vorständin der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, gelungen, die eindrucksvollen Rauminstallationen und Skulpturen der britischen Bildhauerin Claire Morgan (*1980, Belfast) nach Saarbrücken zu bringen.

Joy in the Pain Bildnachweis:Claire Morgan, „Joy in the Pain“ 2021,Bildtitel: Here is the END of all Things 2011 (Eule, Schmeißfliegen, Nylonfäden) | Foto: Tom Gundelwein

Mit der Ausstellung „Joy in the Pain“ ist es Andrea Jahn, Kunst- und kulturwissenschaftliche Vorständin der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, gelungen, die eindrucksvollen Rauminstallationen und Skulpturen der britischen Bildhauerin Claire Morgan (*1980, Belfast) nach Saarbrücken zu bringen. Die bisher größte Schau zum Werk dieser jungen Künstlerin in Deutschland wird in der Modernen Galerie des Saarlandmuseums vom 10.07.2021 bis 06.02.2022 zu sehen sein und zeigt 10 Installationen und Objekte sowie 12 Gemälde und Zeichnungen, von denen zwei neue Rauminstallationen speziell für die Moderne Galerie geschaffen wurden. Im Zentrum der Ausstellung steht das spektakuläre Werk All of the Things I Have Ever Lost – in Gestalt eines riesigen Wals aus Tausenden von Plastikfetzen, den Morgan für das 14 Meter hohe Atrium entwickelt hat.

In Morgans Installationen begegnen wir einer Kunst auf höchstem ästhetischen Niveau, die uns zugleich bewusst macht, wie fragil und vergänglich die lebendige Natur ist, von der wir selbst nicht zu trennen sind,“ so Andrea Jahn.

So lässt Morgan die Natur in den Kunstkontext einbrechen, indem sie aus tierischen und pflanzlichen Elementen raumfüllende Kugeln, Würfel oder rechteckige Prismen entstehen lässt, die an hauchdünnen Fäden abgehängt sind. Diese vermeintliche geometrische Klarheit bricht die Künstlerin durch präparierte Tiere wie Füchse, Eulen, Krähen und andere Kulturfolger, die das Künstliche, Konstruierte mit Leben und Tod durchsetzen.

Claire Morgan ist eine international renommierte, mehrfach preisgekrönte Bildhauerin und Künstlerin, die in Gateshead / Großbritannien, lebt und arbeitet. Neben ihrer Beteiligung an zahlreichen internationalen Gruppenausstellungen u.a. 2009 im Palais de Tokyo in Paris und 2010 im Museum of Arts and Design, New York, war Claire Morgan in einer Vielzahl von internationalen Einzelausstellungen vertreten, in Europa ebenso, wie in den USA, Australien und Asien. Claire Morgan erhielt zahlreiche Auszeichnungen u.a. 2004 den Annual Bursary Award der Royal British Society of Sculptures. Im Jahr 2007 gewann sie den Wooda Arts Award von Cornwall UK und im Jahr 2019 den Prix de Dessin 2019 der Fondation Daniel et Florence Guerlain in Frankreich. „Joy in the Pain“ ist Claire Morgans zweite Einzelausstellung in einem deutschen Museum.

Für den Museumsbesuch ist lediglich eine Kontaktdatenerfassung erforderlich. Diese kann an der Museumskasse oder freiwillig über die Luca-App erfolgen.

Öffnungszeiten: Di, Do – So 10 bis 18, Mi 10 bis 20 Uhr. Am Eröffnungswochenende, 10. und 11. Juli gelten verlängerte Öffnungszeiten von 10 bis 20 Uhr.
Eintrittspreise: 7 EUR, ermäßigt 5 EUR.

Folder von Claire Morgan

 

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