Pressemitteilung vom 23. August 2021

Tag der Kartoffel – ein saarländisches Jubiläum

Vor etwa 325 Jahren kam die Kartoffel in das Saarland. Auch die Gastronomie im Biosphärenreservat Bliesgau setzt das wertvolle Produkte wieder auf die Speisekarte.

KartoffelwocheFoto links: Kartoffelernte vom Kartoffelhof Gortner | Foto rechts: Kartoffelgericht in der Partnergastronomie

Blieskastel/Saarbrücken. Der 19. August war der internationale Tag der Kartoffel. Zu diesem Anlass machte sich vergangene Woche die Slow Food – Bewegung im Saarland für die regionalen Kartoffeln stark. Vor vermutlich 325 Jahren kam das Superfood in das Saarland. Um das Jubiläum in Erinnerung zu rufen, fand ein offizieller Festakt im Saarbrücker Schlossgarten statt, bei dem symbolisch eine Setzkartoffel aus dem Bliesgau gepflanzt wurde. Der Biosphärenzweckverband Bliesgau unterstützte die Aktion. „Es handelt sich bei der Kartoffel um ein  wertvolles Grundnahrungsmittel, das auch in der Biosphäre Bliesgau umweltschonend und mit kurzen Wegen zum Verbraucher angebaut werden kann und nicht in Vergessenheit geraten darf“, lobte der Geschäftsführer des Biosphärenzweckverband Bliesgau Dr. Gerhard Mörsch die Kooperation. Auch manche Biosphären-Partner haben das Produkt auf ihre Speisekarte gesetzt: So stand beispielsweise im Café Lenert in Webenheim das Kartoffelbrot samt Kartoffeln auf dem Brotback-Kalender und im Restaurant Bellevue Biesingen finden vom 26. - 29. August die Kartoffeltage statt. Weitere Aktionen in der Gastronomie sollen folgen. Dabei steht natürlich die Zusammenarbeit mit Kartoffellieferanten aus der Region im Vordergrund. Genießen kann man die saarländische Grumbeere zum Beispiel auch in Form von  Reibekuchen, als Kartoffelpfanne, als Ofenkartoffel oder gebratene Kartoffelwürfel nach Großmutters Art. Auch in anderen Ländern steht die Knolle hoch im Kurs. In Peru wird die Kartoffel traditionell am 30. Mai gefeiert. Man geht davon aus, dass spanische Seefahrer die ersten Kartoffeln im 16. Jahrhundert aus Amerika herbrachten. Den Ursprung des Gewächses vermutet man jedoch in Vorderasien. Heutzutage ist die Kartoffel aus der internationalen und insbesondere aus der heimischen Küche nicht mehr wegzudenken. „Als wohlschmeckender Lieferant von Eiweiß, Mineralien und Kohlenhydraten, verdient die Kartoffel zu Recht den Titel „Superfood“, so Patric Bies, der mit der Bliesgau Ölmühle, Biosphären-Partner und gleichzeitig Unterstützer von Slow Food Saarland ist. „Nudeln und Süßkartoffeln sind heutzutage starke Konkurrenten der alten Knolle. Mit den Aktivitäten von Slow-Food und dem Biosphärenzweckverband soll die heimische Kartoffel wieder stärker in das Bewusstsein der Konsumenten gerückt werden“, so auch der Verbandsvorsteher des Biosphärenzweckverbandes und Landrat des Saarpfalz-Kreises, Dr. Theophil Gallo.  

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