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Bericht von Jennifer Majorowski (Umweltpraktikantin Biosphärenzweckverband Bliesgau)

Wochenendeinsatz in Spohns Haus: Freiwillige gestalten Garten neu!

Endlich war es soweit, am Wochenende vom 09. und 10. Oktober wurde der aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes in der Vergangenheit leider vernachlässigte Garten im ökologischen Schullandheim Spohns Haus zunächst auf den Kopf gestellt - nun strahlt der Garten nach einem arbeitsreichen Wochenende wieder in vollem Glanze. Bereits am späten Samstagnachmittag staunten die ehrenamtlichen Helfer:innen, die beim Projektaufruf der Jungen Biosphäre zusammen gekommen waren, als die ersten großen Veränderungen im Garten sichtbar wurden und das Grinsen hörte trotz Erschöpfung nicht auf.
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Die fleißigen Helfer an Spohns Haus (Bildautor: Manuela Meyer)

Gemeinsam mit Stefan Pötzsch, Auszubildender zum Permakultur-Designer und Bundesfreiwilligendienst-Leistender von Bliesgau-Obst e.V., konnte die von der Jungen Biosphäre geplante und langersehnte Aktion mit ca. 20 freiwilligen Helfer:innen starten und war ein voller Erfolg.
Motiviert halfen alle bei der Neugestaltung des Gartens in Spohn Haus nach Prinzipien der Permakultur mit und spitzten die Ohren bei wissenswerten Tipps für ihren eigenen Garten. Der Vorteil von Permakultur ist die Minimierung von Arbeits- und Pflegeaufwand beim Gießen und Unkrautjäten und gleichzeitig die Stärkung der Artenvielfalt durch Schaffung von Lebensräumen im Garten.
Durch die Aufteilung in vier Teams wurde an mehreren Stationen gleichzeitig gearbeitet. Die vier normalen Beete, die bereits vorhanden waren und von Wildwuchs eingenommen wurden, haben die fleißigen Helfer:innen wieder auf Vordermann gebracht. Die bestehenden Beerensträucher wurden zurückgeschnitten und zum Teil wieder neu eingepflanzt, sowie an die Teilnehmer:innen der Aktion als „Erinnerung“ verschenkt. Um das Wachstum von Unkraut einzudämmen und das Austrocknen des Bodens zu vermeiden, wurden diese großzügig mit Stroh-Mulch bedeckt. In der Mitte der Beete ist ein neues Schlüssellochbeet aus alten Dachziegeln entstanden mit integriertem Kompost. Die besondere Form ermöglicht nicht nur ein leichteres Gärtnern, sondern durch die Wiederverwendung von alten Materialien wird ebenfalls nachhaltig gebaut.
Außerdem ist ein weiteres Hochbeet aus alten Paletten und Naturmaterialien entstanden, das zur Gemüsepflanzung einlädt. Die alte Kräuterspirale im Garten wurde von einem Team komplett abgebaut, vergrößert wieder neu errichtet und „gerettete“ Kräuter an neue Standorte zurück gepflanzt. An der Abgrenzung der beiden Ebenen des Gartens wurde ein Milpa-Beet für Mischkulturen vorbereitet, in dem Mais, Bohnen und Kürbisse zukünftig gemeinsam wachsen können und sich gegenseitig positiv bedingen.
Kurz zusammengefasst, hat an diesen beiden Tagen einfach alles gestimmt: Die Menschen, die sich bei dem Projekt begegnet sind, fanden sich als tolle Gruppe zusammen, in der ein reger Austausch herrschte und die positive Stimmung sowie Motivation jedes Einzelnen zu spüren waren. Das Wetter überraschte uns mit strahlendem Sonnenschein und die Freude, gemeinsam Großes erreicht zu haben, war nicht zu übersehen. Die Arbeit an der frischen Luft und der nachhaltige Umgang mit der Natur haben so manches Herz höherschlagen lassen. Ein Beweis dafür, dass vor allem solche Aktionen unserer Seele guttun!
Im Frühjahr 2022 wird der Garten mit einer weiteren Pflanzaktion begrünt, sodass zukünftige Gäste im Spohns Haus mit regionalem Gemüse aus dem eigenen Garten bekocht werden können.Ein großer Dank geht natürlich an Stefan Pötzsch und Andrea Lippmann von Spohns Haus für die Anleitung der Arbeitenden, an die ehrenamtlich helfenden Hände, sowie die Sponsoren, dank derer das tolle Projekt umgesetzt werden konnte: Die Junge Biosphäre konnte das Gartenprojekt durch eine Kleinprojektförderung von Saartoto finanzieren, außerdem haben Sach- und Materialspenden von Bliesgau Obst e.V., Reichert GmbH in Gersheim, dem Drehbrunnerhof in Niedergailbach sowie dem Martinshof in Habkirchen zum Erfolg beigetragen.

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