Pressemeldung vom 04. Dezember 2012

Beginn der Arbeiten zur Biotopverbesserung in Beeden

Beginn der Arbeiten zur Biotopverbesserung in Beeden Das Vogelschutzgebiet „Beeder Bruch“ oft auch als „Biotop Beeden“ bezeichnet, ist mit seiner Lage am Bliestal-Freizeitweg und der Nähe zu Homburg eines der am stärksten frequentierten Schutzgebiete im Biosphärenreservat Bliesgau.
Besucher werden in nächster Zeit jedoch nicht mehr nur die Tiere bewundern können, sondern auch einen Moorkettenbagger bei der Arbeit. Noch im Dezember werden die Arbeiten beginnen, die zu weiteren ökologischen Verbesserungen des Gebiets beitragen sollen.

biotop beeden klein
Das Beeder Biotop wird in diesem Winter noch weiter verbessert. Bald wird ein Bagger an den Flutmulden arbeiten.

Die vorhandenen Flutmulden haben teilweise sehr steile Böschungen. Mit dem Moorkettenbagger werden diese Böschungen in den nächsten Wochen abgeflacht, damit sich in den entstehenden Flachwasserzonen Amphibien, Fische und viele weitere Lebewesen noch besser fortpflanzen können.
Besonders für viele Wasser- und Watvögel sind diese Flachwasserzonen dann auch bestens geeignet zur Nahrungssuche.
Einige der vorhandenen Landzungen werden mit dem Bagger abgetrennt, so dass Inseln entstehen. Auf diesen Inseln können viele Vögel erfolgreicher brüten, als auf den jetzt bestehenden Landzungen, da die Inseln für Räuber wie Fuchs und Marder wesentlich schlechter erreichbar sind. Die Arbeiten sind mit dem Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, dem Zentrum für Biodokumentation und der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.
Auch weitere Partner wie die Stadt Homburg, der Saarpfalz-Kreis und der Biotopverein Beeden sind in die Planungen mit einbezogen.
Bislang wurden über 140 Arten im Gebiet als Brutvögel oder nur als Kurzzeitgäste nachgewiesen, darunter auch Seltenheiten wie z. B.: Löffler, Purpurreiher, Seidenreiher, Große Rohrdommel, Triel und Bartmeise.
Durch die Abflachung der Flutmulden hoffen die Planer, diese Zahl noch weiter steigern zu können und das Gebiet noch attraktiver zu machen.
Gefördert werden diese Arbeiten von Danone Waters Deutschland. Das Unternehmen setzt sich seit 2008 gemeinsam mit der Deutschen UNESCO Kommission für den Schutz und Erhalt der Ressource Wasser in deutschen UNESCO-Biosphärenreservaten ein. Nur die Verwaltungsstellen der Biosphärenreservate in Deutschland können sich für diese Förderung bewerben. In diesem Jahr erhielten neben dem Bliesgau auch der Spreewald, die Flusslandschaft Elbe und Vessertal-Thüringer Wald den Zuschlag.

 

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Über Danone Waters Deutschland
Die Danone Waters Deutschland GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zur Danone Firmengruppe, dem international agierenden Lebensmittelkonzern. Danone Waters vertreibt die erfolgreichen natürlichen Mineralwässer Volvic, evian und Badoit auf dem deutschen Markt.
Nachhaltige Entwicklung ist ein zentrales Thema der Unternehmensphilosophie von Danone. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Antoine Riboud prägte dieses Thema bereits 1972 mit dem Satz: „Es gibt nur eine Erde. Und unsere Verantwortung als Unternehmen endet nicht am Werkstor oder an der Bürotür.“.
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